EINE NEUE DIMENSION DER INSPEKTION.

3D-Partikelinspektion hochviskoser pharmazeutischer Produkte

Bei der Inspektion hochviskoser Produkte ist es mit der bewährten Kamerainspektion immer eine Herausforderung gewesen, Verunreinigungen innerhalb des Behälters von solchen außerhalb zu unterscheiden. Die revolutionäre 3D-Inspektion von Seidenader ermöglicht nun auch die Detektion von Partikeln in solchen Produkten: ein neuer Ansatz auf Basis der bestehenden Hardware.

  • Diese Methode nutzt die dritte Dimension,
  • um aus gemessenen Werten und Annahmen virtuelle Bilder zu errechnen,
  • vergleicht diese mit dem entsprechenden von der Kamera aufgenommenen realen Bild,
  • und erhält das Ergebnis über die bekannte Bildsubtraktion.

Das Prinzip der 3D-Inspektion

Die herkömmliche Kamerainspektion identifiziert Partikel in flüssigem Produkt auf Grund von Positionsänderungen: Partikel werden durch schnelle Rotation des Behälters aufgewirbelt und bleiben in Bewegung, wenn die Rotation gestoppt wird.

Bei der Inspektion hochviskoser Produkte führt das  dieses Verfahren allerdings zu keinem Ergebnis, da sich der Inhalt des Behälters durch Rotation nicht in Bewegung versetzen lässt. Somit gibt es keine Positionsänderungen der Partikel zwischen den Aufnahmen und Verunreinigungen innerhalb des Behälters lassen sich nicht von solchen außerhalb unterscheiden.

Nun kommt die dritte Dimension ins Spiel. Ein äußerst präzises Handling und hochauflösende Kameras bieten die Grundlage für komplexe Berechnungen:

  • Eine Kamera nimmt ein reales Bild auf – anhand dessen es jedoch nicht möglich ist zu unterscheiden, welche Verunreinigung sich innerhalb und welche außerhalb des Behälters befindet.
  • Um unterscheiden zu können, welche Partikel sich innerhalb bzw. außerhalb des Behälters befinden, werden zwei virtuelle Bilder errechnet:
  • Dafür wird einmal angenommen, alle in der realen Aufnahme sichtbaren Partikel wären außen auf der Rückseite des Behälters. Errechnet wird nun, wie das Bild nach einer Drehung um einen definierten Winkel aussehen würde.
  • Im nächsten Schritt wird angenommen, dass sich alle Partikel aus dem realen Kamerabild an der Vorderseite des Behälters befinden. Nach der gleichen definierten Rotation würde das Bild wie das errechnete virtuelle Vorderseitenbild aussehen.
  • Nun wird der Behälter um den definierten Winkel bewegt und ein zweites reales Kamerabild aufgenommen. Dieses wird mit den beiden virtuellen Bildern verglichen. Deckt sich ein Partikel auf dem Kamerabild mit einem Partikel aus einem der virtuellen Bilder, wird der Partikel maskiert.
  • In dem Ergebnisbild werden lediglich unmaskierte Partikel angezeigt, d.h. solche, die als eindeutig innerhalb des Behälters erkannt wurden.

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     3D-Inspektion
     auf Partikel in hochviskosen Produkten.

     PDF zum Download (englisch)

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